Mikroimmuntherapie

MIT-Kapseln ls

Die Mikroimmuntherapie ist ein sanftes, homöopathisches Therapieverfahren. Hierbei werden hoch verdünnte, potenzierte Immunbotenstoffe verwendet. Die Mittel können sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen, denen eine Immunstörung zugrunde liegt, eingesetzt werden. Dabei soll die körpereigene Abwehr sowie die Funktionstüchtigkeit des Immunsystems reguliert und gestärkt werden.

Erklärung und Wirkweise

Die Bestandteile der Mikroimmunmittel sind Substanzen, die mit den physiologischen Reaktionsabläufen des Immunsystems in Einklang stehen, d. h. die Stoffe kommunizieren mit dem Immunsystem in dessen Sprache, Abfolge und auf den gleichen Wegen.
Die Medikamente enthalten Zytokine (z. B. Interleukine, Interferone) und spezifische Nukleinsäuren (z. B. DNS, RNS, SNA®), die auf die jeweilige Erkrankung abgestimmt sind. Sie werden in einem homöopathischen Verfahren und in verschiedenen Verdünnungsstufen hergestellt. Dadurch lassen sich die Funktionen des Immunsystems in Abhängigkeit von den festgestellten Erkrankungen stimulieren, modulieren oder hemmen.

Einnahme

Die Mittel werden in zeitlich abgestufter Form (Sequenzfolge) verabreicht, womit die natürlichen, kaskadenartig ablaufenden Reaktionen des Immunsystems berücksichtigt bzw. imitiert werden. Hierbei gibt man von Tag zu Tag unterschiedliche Stammverdünnungen in Globuliform in 5- oder 10-Tageszyklen. Durch die Wiederholung dieser Informationsübermittlung wird das Immunsystem trainiert und allmählich wieder zu seiner vollen, natürlichen Reaktionsfähigkeit geführt.
Die Einnahme erfolgt sublingual (unter die Zunge gelegt). Die Medikamente stammen von der belgischen Firma Labo`Life und werden als bunte Kapseln, numeriert von 1 bis 10 pro Blister verpackt, damit sie in der richtigen Dosierung und Abfolge eingenommen werden können.

Anwendungsbereiche

Die Mikroimmuntherapie wirkt sowohl gegen die Symptome als auch gegen die Ursachen. Sie ist sehr gut verträglich und es sind bislang keine Nebenwirkungen bekannt geworden. Außerdem ist sie mit allen alternativen und konventionellen Therapieverfahren kompatibel.

Indikationen für die Mikroimmuntherapie

  • immunitäre Unterstützung bei akuten, chronischen und rezidivierenden Infekten
  • virale oder bakterielle Infektionen, v. a. EBV (Erreger d. Pfeifferschen Drüsenfiebers), CMV, Warzen u. v. a
  • akute oder subakute Stresszustände, Erschöpfung
  • Allergien, insbesondere bei Heuschnupfen (vorbeugend und im Akutfall)
  • leichte Form von Depression
  • positive PAP-Befunde, Condylome, Zervixdysplasien
  • Herpesinfektion (z. B. Lippen-, Genitalherpes, Gürtelrose)
  • Autoimmunerkrankungen, z. B. Multiple Skerose, Rheuma, Hashimoto
  • Neurologische Erkrankungen, z. B. Parkinson
  • Altersbedingte Gesundheitsprobleme, Makuladegeration, Zellalterung
  • Gelenkbeschwerden, Fibromyalgie, Arthrose, rheumatische Beschwerden
  • Osteoporose, Unterstützung beim Einwachsen von Implantaten, Knochenaufbau
  • Unterstützung bei konventionellen Krebstherapien

Laborbefunde

Sehr häufig, v. a. bei chronischen oder Autoimmunerkrankungen, ist es sinnvoll, vor der Anwendung der Mikroimmuntherapie eine Blutuntersuchung im Labor durchführen zu lassen. In erster Linie handelt es sich dabei um den generellen Immunstatus und die Antikörpertestung bezüglich durchgemachter Infektionen, aber auch um Serumproteinprofil, TH1/TH2-Bestimmung u. a.. Aus dem Blut können auch Eigenblutnosoden in Globuliform hergestellt werden. Danach können die Mittel sehr individuell und krankheitsspezifisch eingesetzt werden.

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